Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ist die Zentralbank des Landes und verantwortlich für die Wahrung der Preisstabilität und die Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums. Die 1934 gegründete Bank hat im Laufe der Jahre eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft des Landes gespielt. Dieser Artikel bietet eine kurze Geschichte der Bank, ihrer aktuellen Anteilseigner, der Ernennung des Vorstands und des Gouverneurs sowie des Mandats und der zur Ausführung des Mandats verfügbaren Instrumente.
GESCHICHTE
Die Reserve Bank of New Zealand wurde 1934 als Reaktion auf die wirtschaftlichen Turbulenzen der Großen Depression gegründet. Die Bank wurde gegründet, um die Stabilität des Finanzsystems des Landes zu gewährleisten und ein Instrument für die Geldpolitik bereitzustellen. Damals erhielt die Bank ein weitreichendes Mandat, das die Kontrolle über die Ausgabe von Währungen, die Regulierung des Bankensystems und die Festlegung von Zinssätzen umfasste.
Im Laufe der Jahre hat sich das Mandat der Bank weiterentwickelt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Wahrung der Preisstabilität liegt. Im Jahr 1989 wurde das Reserve Bank of New Zealand Act verabschiedet, das den aktuellen Auftrag der Bank zur Wahrung der Preisstabilität und zur Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums festlegte.
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AKTUELLE AKTIONÄRE
Die Reserve Bank of New Zealand befindet sich vollständig im Besitz der neuseeländischen Regierung, wobei der Finanzminister als alleiniger Anteilseigner der Bank fungiert. Das bedeutet, dass alle von der Bank erzielten Gewinne an den Staat zurückgegeben werden.
ERNENNUNG DES VORSTANDS UND DES GOUVERNEURS
Die Reserve Bank of New Zealand wird von einem Vorstand geleitet, der dafür verantwortlich ist, die Geschäftstätigkeit der Bank zu überwachen und sicherzustellen, dass sie in Übereinstimmung mit ihrem Auftrag arbeitet. Der Vorstand wird vom Finanzminister ernannt und besteht aus dem Gouverneur der Reserve Bank, der als Vorsitzender fungiert, sowie bis zu sechs weiteren Direktoren.
Der Gouverneur der Reserve Bank wird vom Finanzminister für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt, mit der Möglichkeit einer Wiederernennung. Der Gouverneur ist für die Umsetzung der Geldpolitik und die Überwachung der laufenden Geschäfte der Bank verantwortlich.
MANDAT UND ZUR MANDAUSFÜHRUNG VERFÜGBARE WERKZEUGE
Der Auftrag der Reserve Bank of New Zealand besteht darin, die Preisstabilität aufrechtzuerhalten und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Um dies zu erreichen, steht der Bank eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung.
Eines der wichtigsten Instrumente der Bank ist der offizielle Leitzins (OCR), also der Zinssatz, den die Banken für Übernachtkredite der Reserve Bank zahlen. Änderungen am OCR haben Auswirkungen auf die Zinssätze, die die Banken ihren Kunden berechnen, was wiederum die Ausgaben und die Inflation beeinflussen kann.
Die folgende Grafik bietet einen historischen Überblick über die Auswirkungen von Zinserhöhungen auf die Gesamtinflation:
Quelle: TradingView, Diagramm erstellt von Zain Vawda
*Hinweis: Zinserhöhungen haben in der Regel eine gewisse Verzögerung, bevor die volle Wirkung auf die Wirtschaft durchschlägt.
Schon im Jahr 1999 konnte man sehen, dass jedes Mal, wenn die RBNZ die Zinsen erhöhte, die Inflation in den darauffolgenden Monaten sank (ein Hinweis auf den Verzögerungseffekt). Der aktuelle Zyklus war aggressiver, aber wie man sehen kann, scheint auch die Inflation die Wende geschafft zu haben. Die Inflation hat auch verschiedene Komponenten und kann daher manchmal länger dauern, bis sie unter Kontrolle gebracht wird, insbesondere wenn die Inflation durch externe Faktoren wie Lieferkettenprobleme und Energiepreise beeinflusst wird, wie dies seit Beginn der Covid-Pandemie zu beobachten ist und durch die russische Invasion in der Ukraine noch verschärft wurde.
Die Bank hat auch die Möglichkeit, durch ihre Offenmarktgeschäfte Einfluss auf die Geldmenge in der Wirtschaft zu nehmen. Dabei handelt es sich um den Kauf oder Verkauf von Staatspapieren, was Einfluss auf die umlaufende Geldmenge und die Höhe der Zinssätze haben kann.
Darüber hinaus verfügt die Bank über eine Reihe regulatorischer Instrumente, die sie zur Wahrung der Finanzstabilität nutzen kann. Dazu gehören die Festlegung von Kapitalanforderungen für Banken, die Überwachung der Liquidität des Finanzsystems und die Durchsetzung von Vorschriften, die Transparenz und Rechenschaftspflicht fördern.
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FAZIT
Die Reserve Bank of New Zealand hat im Laufe der Jahre eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft des Landes gespielt. Als Zentralbank des Landes ist sie für die Wahrung der Preisstabilität und die Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums verantwortlich. Die Bank verfügt über eine Reihe von Instrumenten, darunter den offiziellen Bargeldkurs, Offenmarktgeschäfte und Regulierungsinstrumente, mit denen sie ihren Auftrag erfüllen kann. Mit einem von der Regierung ernannten Vorstand und einem Gouverneur, der für die Umsetzung der Geldpolitik verantwortlich ist, ist die Bank gut aufgestellt, um ihre wichtige Arbeit in den kommenden Jahren fortzusetzen.
Erfahren Sie mehr über andere Zentralbanken
Die meisten Zentralbanken haben ähnliche Mandate zur Kontrolle der Preisstabilität und zur Aufrechterhaltung der Finanzstabilität, obwohl es einige Unterschiede gibt. Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Zentralbanken und was sie auszeichnet:
- Die Europäische Zentralbank
- Die Bank of England
- Die Schweizerische Nationalbank
- Die Federal Reserve
- Die Bank of Canada
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Geschrieben von: Zain Vawda, Markets Writer fürDaily
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