Die Nachfrage nach US-Dollar ist nach den Kommentaren der Fed gestiegen. Anleger erwarten die Zinsentscheidung der Bank of England

Fundamentale Analyse des Forex-Marktes

Der US-Dollar konnte einen Teil seiner Verluste gegenüber einem Korb wichtiger Währungen wieder wettmachen. Gestern behielt die Fed wie erwartet die Spanne des Leitzinses auf dem gleichen Niveau von 2.25-2.50 % bei. Die Zentralbank verwies auf das stetige Wachstum der Wirtschaft, die Stabilität des Arbeitsmarktes und optimistische Erwartungen hinsichtlich der Beschleunigung der Inflation. Der Dollarindex (#DX) schloss im positiven Bereich (+0.22 %).

Darüber hinaus wurden gestern wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien und den USA veröffentlicht. So lag der britische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im April bei 53.1, während Experten 53.2 erwartet hatten. Der ADP-Arbeitsmarktindex für die nichtlandwirtschaftliche Beschäftigung stieg im April auf 275, obwohl Anleger 181 prognostiziert hatten. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im April jedoch auf 52.8 statt 55.0. Heute nahmen die Finanzmarktteilnehmer vor der Zinsentscheidung der Bank of England eine abwartende Haltung ein. Es wird erwartet, dass die Aufsichtsbehörde den Zinssatz auf dem gleichen Niveau von 0.75 % belässt.

Die Preise für das „schwarze Gold“ konsolidieren. Aktuell testen die Futures für die Sorte WTI-Rohöl die Marke von 63.35 Dollar je Barrel.

- Werbung -


Marktindikatoren

  • Gestern herrschte eine pessimistische Stimmung am US-Aktienmarkt: #SPY (-0.75 %), #DIA (-0.62 %), #QQQ (-0.32 %).
  • Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erholt sich. Derzeit liegt der Indikator bei 2.52-2.53 %.

Der News-Feed zu 05.02.2019:

  • Deutscher Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe um 10:55 Uhr (GMT+3:00);
  • Britischer Bau-PMI um 11:30 Uhr (GMT+3:00);
  • Zinsentscheidung der Bank of England um 14:00 Uhr (GMT+3:00);
  • Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA um 15:30 Uhr (GMT+3:00).

Signal2forex-Test